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100 Prozent Menschenwürde!
Evangelische Kirche & Diakonie beteiligen sich an den Internationalen Wochen gegen Rassismus
Anlässlich der diesjährigen Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 16. bis 29. März zeigt die Stadt Essen, wie wichtig der Einsatz gegen Rassismus, Rechtsextremismus und Antisemitismus ist. Das Motto lautet in diesem Jahr „100 Prozent Menschenwürde – Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“. Wie schon in den vergangenen Jahren, organisiert und koordiniert das Kommunale Integrationszentrum gemeinsam mit einem breiten Veranstalterbündnis verschiedene Aktionen.
Als Veranstalter, Kooperationspartner oder auch als Gastgeber beteiligen sich auch die Evangelische Kirche in Essen und ihre Diakonie am Programm: Zum Angebot zählen Mitmachaktionen, eine Sammlung von Statements gegen Diskriminierung, Ausstellungen, ein Konzert, ein Friedensfrühstück, ein Vernissage-Gottesdienst und ein Friedensgebet. Nachfolgend alle Termine mit Beteiligung von Evangelischer Kirche & Diakonie im chronologischen Überblick:
17. MÄRZ | DI| HOLSTERHAUSEN | 14 BIS 15.30 UHR
ZEICHEN SETZEN – GEMEINSAM STEINE BEMALEN FÜR VIELFALT UND RESPEKT
Diakoniewerk Essen
Zentrum 60plus
Melanchthon-Gemeindezentrum, Melanchthonstraße 1-3, 45147 Essen
Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus lädt das Zentrum 60plus an der Melanchthonstraße herzlich zu einem kreativen Nachmittag ein. Gemeinsam werden Steine mit solidarischen Botschaften für Menschenwürde, Vielfalt und ein respektvolles Miteinander bemalt. Bei Kaffee, Tee und Keksen kommen die Teilnehmenden miteinander ins Gespräch und setzen gemeinsam ein sichtbares Zeichen gegen Rassismus und Rechtsextremismus. Die bemalten Steine können im Anschluss mitgenommen und im Stadtteil ausgelegt werden – als kleine Botschaften für Vielfalt und Respekt.
Die Teilnahme ist kostenlos - eine Anmeldung ist nicht erforderlich
Kontakt: Michelle Blase, m.blase(at)diakoniewerk-essen.de, Telefon 0201 8565976
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17./27. MÄRZ | 10 BIS 16 UHR | ALTENDORF
STATEMENTS ZU „100 PROZENT MENSCHENWÜRDE“ - GEMEINSAM FÜR VIELFALT UND RESPEKT IN ALTENDORF
Diakoniewerk Essen
Allbau Punkt
Hüttmannstraße 11, 45143 Essen
Gestaltung einer Statement–Collage innerhalb der Sprechstunde für Zugewanderte in Altendorf. Besucher*innen der Sprechstunde können Statements gegen Diskriminierung in einer Altendorf-Karte anbringen, sowie ihre Herkunftsländer auf der Karte markieren, um die Vielfältigkeit zu verdeutlichen.
Kontakt: n.vosskuehler@diakoniewerk-essen.de
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17./19./24./26. MÄRZ | 14 BIS 16 UHR | ALTENDORF
EVA BÄREN: FOTOAUSSTELLUNG ÜBER FLUCHT UND MIGRATION
Diakoniewerk Essen
Bistro am Ehrenzeller Markt
Hüttmannstraße 5 , 45143 Essen
Uhrzeit: 14 bis 16 Uhr (auch am 19., 24. und 26. März und nach Vereinbarung)
Die Ausstellung ist ein Teil einer Wanderausstellung zum Thema Flucht und Migration, die im Rahmen des Weltflüchtlingstags 2025 in Essen in der Marktkirche gezeigt wurde. Die Fotografin Eva Bären begleitete zwei Jahre in Griechenland Menschen auf der Flucht. Zuerst auf der griechischen Insel Lesbos, dann im wilden Camp Idomeni an der Grenze zu Nord-Mazedonien.
Eintritt frei – eine Anmeldung ist nicht erforderlich
Kontakt: d.paraskevoudi(at)diakoniewerk-essen.de
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18. MÄRZ | MI | 18.30 UHR | ALTENDORF
FRIEDENSGEBET: DIE MENSCHENWÜRDE IST UNANTASTBAR
Evangelische Lutherkirchengemeinde Altendorf und Religionsgemeinschaften aus dem Stadtteil
Christuskirche
Röntgenstraße 14, 45143 Essen
Vertreter*innen der unterschiedlichen Religionen gestalten gemeinsam ein Friedensgebet.
Keine Anmeldung notwendig
Kontakt: Pfarrerin Michaela Langenheim, michaela.langenheim(at)ekir.de
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21. MÄRZ | SA | 14 BIS 16 UHR | HOLSTERHAUSEN
WELCHE GESCHICHTE MÖCHTEST DU ÜBER HOLSTERHAUSEN IM JAHR 2030 ERZÄHLEN?
Melanchthon-Gemeindezentrum
Melanchthonstraße 3, 45147 Essen
Viele Menschen blicken zurzeit pessimistisch auf die Welt. Was sind ihre Beweggründe? Was kann in ihnen Hoffnung wecken? Was kann jede*r für ein gutes Miteinander in Holsterhausen einbringen? Mit Hilfe einer Zeitreise in das Jahr 2030 sollen Geschichten gesammelt werden, wie sich die Teilnehmenden Holsterhausen im Jahr 2030 vorstellen und was sie dafür tun können.
Die Teilnahme ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich
Kontakt: Peter Wehr, p.wehr(at)peter-wehr-consulting.de
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22. MÄRZ BIS 29. APRIL | HOLSTERHAUSEN
AUSSTELLUNG „NUR EIN BILD!? ODER DOCH SCHON POLITISCHE KUNST?“
Melanchthon-Gemeindezentrum
Melanchthonstraße 3, 45147 Essen
Ausstellung „Nur ein Bild!? Oder doch schon politische Kunst?“ zu Themen wie Menschenrechten, Vielfalt, Gleichheit, Gerechtigkeit und Rassismus.
Eintritt frei – eine Anmeldung ist nicht erforderlich
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22. MÄRZ | SO | 11.15 UHR/12 UHR | HOLSTERHAUSEN
VERNISSAGE-GOTTESDIENST ZUR AUSSTELLUNG „NUR EIN BILD!? ODER DOCH SCHON POLITISCHE KUNST?“
Evangelische Erlöserkirchengemeinde Holsterhausen
Melanchthon-Gemeindezentrum
Melanchthonstraße 3, 45147 Essen
Gottesdienst um 11.15 Uhr; Vernissage um 12 Uhr - Ausstellung „Nur ein Bild!? Oder doch schon politische Kunst?“ zu Themen wie Menschenrechten, Vielfalt, Gleichheit, Gerechtigkeit und Rassismus.
Eintritt frei – eine Anmeldung ist nicht erforderlich
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22. MÄRZ | SO | 14 BIS 16 UHR | HOLSTERHAUSEN
KONZERT: ARAMIC ENSEMBLE
Runder Tisch Holsterhausen
Melanchthon-Gemeindezentrum
Melanchthonstraße 3, 45147 Essen
Das Aramic Ensemble ist eine transkulturelle Musikgruppe aus Essen, die mit musikbegeisterten Menschen verschiedene Musiken zum Erklingen bringt. Es spielen Amateurmusiker*innen, Studierte und Didakt*innen mit unterschiedlichen musikalischen Hintergründen zusammen. Vielfalt durch Musik!
Eintritt frei – eine Anmeldung ist nicht erforderlich
Kontakt: info(at)runder-tisch-holsterhausen.de
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23. MÄRZ | MO | 9.30 BIS 12 UHR| ALTENDORF
FRIEDENSFRÜHSTÜCK
Diakoniewerk Essen
Stadtteilbüro BlickPunkt 101
Haus-Berge-Straße 101, 45356 Essen
Gemeinsam aktiv werden für Frieden! Ziel ist es, ein Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung durch Solidarität und Zusammenhalt zu setzen. Geschlossene Veranstaltung!
Kontakt: D.Simsek-Demirci(at)diakoniewerk-essen.de
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23. MÄRZ | MO | 18 UHR | ALTENDORF
ARCHE-DIALOG ÜBER RASSIMUS
Initiativkreis Religionen in Essen (IRE)
Stadtteilzentrum „kreuz + quer“
Schmitzstraße 27, 45143 Essen
Begegnung im Gespräch - Eine Begegnung auf Augenhöhe! Ziel ist ein aktiver Erfahrungsaustausch im Stadtteil zur Vermeidung von Polarisierung, dem Abbau von Vorurteilen und dem Aufbau von Respekt. Dabei sollen Netzwerkbildung, Überwindung von Milieu grenzen, demokratische Werte sowie die gleichberechtigte Beteiligung, Mitgestaltung und aktive Teilhabe im Stadtteil gefördert werden.
Die Teilnahme ist kostenlos
Kontakt & Anmeldung: markus.tiefensee(at)bistum-essen.de
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24. MÄRZ | DI | 15 BIS 17 UHR | ALTENDORF
WAFFELN FÜR DEMOKRATIE
Diakoniewerk Essen
Bistro am Ehrenzeller Markt
Hüttmannstraße 5 , 45143 Essen
Eine Aktion, um Stadtteilbewohner*innen, Jung und Alt, auf lockere Art ins Gespräch über Demokratie und Vielfalt zusammenzubringen.
Kontakt: d.paraskevoudi(at)diakoniewerk-essen.de
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26. MÄRZ | DO | 15 BIS 17 UHR | ALTENDORF
RASSISMUS GEHT MIR AUF DEN KEKS
Diakoniewerk Essen
Christuskirchplatz
Röntgenstraße 14 , 45143 Essen
An diesem Tag werden „Kekse gegen Rassismus“ verschenkt. Die selbstgebackenen Kekse werden den Aufdruck „gegen Rassismus“ tragen.
Kontakt: d.paraskevoudi(at)diakoniewerk-essen.de
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ERKLÄRUNG DER STADT ESSEN
Die Würde des Menschen ist unantastbar. Dieses Grundrecht bildet das Fundament unserer demokratischen Gesellschaft und muss stets geschützt und verteidigt werden. In einer Zeit, in der rassistische und diskriminierende Tendenzen weltweit zunehmen, ist es umso wichtiger, aktiv gegen Hass und Intoleranz einzutreten und die Vielfalt der Menschheit zu feiern.
Lassen Sie uns gemeinsam handeln und ein starkes Zeichen setzen – für 100 Prozent Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus. Menschenwürde schützen – dafür stehen wir ein!
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HINTERGRUND: INTERNATIONALE WOCHEN GEGEN RASSISMUS
Der Internationale Tag gegen Rassismus wird jährlich am 21. März begangen und wurde 1966 von den Vereinten Nationen als „Internationalen Tag zur Überwindung von rassistischer Diskriminierung“ ausgerufen. Anlass war der sechste Jahrestag des Massakers von Sharpeville durch Einheiten der South African Police im Township Sharpeville in Südafrika, damals Apartheitsstaat Südafrikanische Union. 1979 wurde dieser Gedenktag durch eine alljährliche Aktionswoche der Solidarität mit den Gegnerinnen und Gegnern und Betroffenen von Rassismus erweitert.
In Deutschland hat ab 1995 der „Interkulturelle Rat e.V.“ die Initiativen und Aktivitäten rund um den 21. März koordiniert. Im Jahr 2008 wurde der Aktionszeitraum aufgrund der Vielzahl von Veranstaltungen und der steigenden Beteiligung auf zwei Wochen ausgeweitet. Seit Januar 2016 werden die internationalen Wochen gegen Rassismus von der „Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus“ koordiniert.
Zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus auf der Homepage der Stadt Essen »
Zur Homepage der Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus »
PDF ⇓ | Das Programm mit allen Veranstaltungen in Essen
